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Die Lehre und der Weg

Die Entstehung der Lehre

Jeder Mensch findet seinen ureigenen Weg zu Gott und kein Weg wird zwei Mal beschritten. Aus dem Grund müssen auch Übungen so offen sein, dass sie individuelle Abwandlungen zulassen und sich undogmatisch um einen Menschen formen. Die zugehörige Lehre sollte pragmatisch sein, d.h. zielorientiert und umsetzbar, aber auch zugleich ausreichend Hilfestellung für aufkommende Fragen bieten. Sie darf sich nicht an langatmigen Modellvorstellungen über den Kosmos und die göttliche Ordnung aufhalten. Gottes Reich wird nicht in Büchern erklärt, sondern kann und muss selbst erfahren werden.

“Nur die Belehrungen, die der eigene Geist uns schickt, kommen zur rechten Zeit, und für sie sind wir reif”
(G. Meyrink  “Das grüne Gesicht).

Dieser Weg ist spontan entstanden. Die Lehre wurde von einer höheren Bewusstseinsebene in Form von intuitiven Ideen und Bildern durchgegeben. Obwohl die gesamte Lehre damit intuitiv entstanden ist, zeichnet sie sich dennoch durch eine außergewöhnliche Tiefe und Struktur aus.

Das Ziel

Das Buch “Die Reise in das Seelen-Ich” beschreibt einen Weg der spirituellen Einweihung. Ziel dieses Weges ist das Erkennen des Seelen-Ichs und die Annäherung an selbiges - Voraussetzung ist die Umsetzbarkeit im Alltag. Das Erkennen findet dabei über das Werkzeug statt, das dem Menschen neben Verstand und Empfindung in die Wiege gelegt wurde: der Intuition. Über eine reine Intuition lassen sich Impulse des Seelen-Ichs wahrnehmen. Diese Impulse durchdringen zunächst unsere Empfindungen, die Welt unserer Ideen und letztlich sogar unseren Körper. So ist es schrittweise möglich, das zusammenzuführen, was unser Menschsein trennte: unseren göttlichen Ursprung und unsere menschliche Realität.
Dabei werden verschiedene Ebenen des Seelen-Ichs unterschieden. Wir lernen 1. die Qualitäten des Seelen-Ichs zu erfahren, 2. den Nullpunkt des Seelen-Ichs wahrzunehmen (das reine Seelen-Sein) und 3. durch das Seelen-Ich auf Gott zu blicken (reines Sein).

Der Weg

Der Weg führt dabei über das eigene Bewusstsein. Wir müssen zunächst ein Echo erzeugen, eine Klangfarbe in unseren Emotionen, die einen Widerhall des Seelen-Ichs ermöglicht. Der erste Schritt ist dabei sehr einfach und führt zu einem raschen Ergebnis (vgl. die Übung auf dieser Seite). Die weitere Arbeit, welche in der fortschreitenden Identifikation mit dem Seelen-Ich besteht, wird aber anspruchsvoller, wenn es an die Beseitigung der Barrieren geht, welche die Annäherung an das Seelen-Ich erschweren.
Deshalb wurde ein Weg gezeichnet, welcher auch einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit unseren sogenannten negativen Emotionen legt: unsere Ängste, unsere Trauer und das tiefe Gefühl der Wertlosigkeit.
Es ist ein Weg der Achtsamkeit. Achtsamkeit für den Augenblick, Achtsamkeit gegenüber den eigenen Empfindungen, den Gedanken, die uns beschäftigen und auch Achtsamkeit gegenüber den Lektionen, die uns das Leben und das Schicksal erteilen.

Da es sich um einen individuellen Weg und keine starren, unveränderlichen Übungsabläufe handelt, ist auch der Fortschritt sehr individuell. Eine Erhöhung der Lebensqualität ist aber immer ein zu erreichendes Ziel, auch wenn die Fähigkeit zur intuitiven Arbeit von Mensch zu Mensch unterschiedlich schnell reifen wird.

Die Arbeit

Jede spirituelle Bemühung aber auch jede Bemühung um persönliche Entwicklung bedeuten Arbeit. Wir sprechen über Bewusstseinsarbeit und den Anspruch, Freude und Begeisterung dafür entwickeln zu können. Die Arbeit besteht aus mehreren Pfeilern:

1. der Annäherung des Menschen an das Seelen-Ich, zunächst in der Empfindung, dann in Gedanken und letztlich auch im körperlichen Empfinden.

 2. den kreativen Umgang mit den eigenen Emotionen und der Beruhigung des Gedankenlebens.

3. der Wahrnehmung der göttlichen Realität bzw. der Blick hinter den “Schleier”.