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Intuitiver Blog - eine ständig aktualisierte Auswahl intuitiv entstandener Texte

Auf dieser Seite veröffentliche ich regelmäßig zu unterschiedlichen Themenbereichen intuitive Texte. Manche Inhalte werden in zukünftigen Büchern zu finden sein und ausschnittweise hier präsentiert, andere hingegen werden nur exklusiv auf dieser Seite veröffentlicht. Sämtliche Texte entstehen in meinen intuitiven Sitzungen, d.h. im meditativen Kontakt mit meiner intuitiven Quelle. Diese Quelle definiere ich als Seelen-Ich. Die Quelle ermöglicht mir, Wissen und Emotionen zu erfahren, welche nicht meiner Persönlichkeit entspringen, aber diese durchaus als Ausgangspunkt oder Sprungbrett nutzen. Mehr über den Prozess und die Natur dieser Arbeit steht im ersten Band der Reise in das Seelen-Ich.

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Intuitive Sitzung vom 13.05.2012 - Thema Energie der menschlichen Erschaffung

Reinheit der Energie. Euer Energiesystem besteht aus einer unendlichen Zahl kleinster Partikel. Wie die Zellen in einem Organismus ergeben sie ein großes Ganzes, eine lebendige Einheit, die euch durchdringt und in mehreren Dimensionen existent ist. In ihrer körperlichsten Form ist sie zeitgebunden und hat ein messbares elektrisches Potential. In ihren feineren Formen existiert sie nur noch als flüchtige Idee, welche die Grenzen von Raum und Zeit hinter sich lässt.

Und wir wurden aus ihrer feinsten Form heraus erschaffen?

Ihr wart ein Hauch und wurdet zu einem Ton (Klang), der eine solche Schwingung hatte, dass sich die Energie immer mehr in Zeit und Raum verdichtete. Der göttliche Hauch war wie ein Atem, der sogenannte Lebensodem, der allem Leben zugrunde liegt. In diesem Atem wurde das Seelen-Ich geboren. Das Seelen-Ich hat den Odem gebündelt und wie ein Brennglas auf das individuelle Dasein gerichtet. Dabei bildet das Seelen-Ich viele dieser Fokusse aus, die alle eine Form des individuellen Lebens bilden.

Wie kamen die Formen von Gedanke und Emotion in die reine Energie?

Es sind die Prägungen des Seelen-Ichs, welche die Energie formten. Das Seelen-Ich verfügt über individuelle Eigenschaften und hat Gedanke, Gefühl und sogar Körperlichkeit als Merkmale. Der Ausspruch, dass ihr nach dem göttlichen Vorbild erschaffen wurdet, findet im Seelen-Ich seine konkreteste Bestätigung. So war die Energie einst ein Abbild des Seelen-Ichs und auch der Mensch in seiner körperlichen Form war eine tiefere Oktave des Seelen-Ichs. Doch das Leben entwickelte seine eigene Dynamik und die niedrige Energie entwickelte ein Eigenleben. So entstanden Furcht und Zorn, Angst und Hass.

Also vergaß unser Bewusstsein seinen Ursprung?

Euer Bewusstsein war einst durchtränkt von der Empfindung und den Ideen eures Seelen-Ichs. Eure Intuition war damals ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Seins und völlig seiner spirituellen Identität gewahr. Die starken niederen Emotionen bildeten jedoch eine derart starke Gravitation auf euer Bewusstsein, dass die Empfindung für euren Ursprung verloren ging.

Wann war das? Ich meine, gab es einen reinen Urmenschen?

Es gab einen Initiationspunkt, in welchem die Seelen ihre Abbilder erschufen und diese mit dem Werkzeug der Intuition ausstatteten. Das war die Geburt des reinen Menschens, der sich vom Tier, welches zwar empfand und dachte, aber nicht seine spirituelle Herkunft kannte, unterschied. Es gab einen Punkt, an welchem die körperliche Evolution so weit war, dass sich das Seelen-Ich in diese Körper als Mensch ergoss.

Über welchen Zeitraum hinweg gab es diesen reinen Menschen?

Es waren dunkelhäutige Wesen, die einst im Einklang mit der Natur leben konnten. Erst durch Naturphänomene, wie Flutwellen und Brände kamen Leid und Schmerz und schließlich Trauer und Zwietracht. Der Mensch begann um sein Überleben zu kämpfen und vergaß über Jahrtausende seine Herkunft. Er bekämpfte schließlich seine eigene Art und begab sich in die Dunkelheit. Dennoch tragt ihr bis heute die Gabe der Intuition in euch.

Intuitive Sitzung vom 27.04.2012 - Thema Suche und negative Emotion

Die Suche nach dem Licht. Habt  Mut und verzagt nicht. Sucht ihr wahrhaftig nach eurer Quelle, eurer göttlichen Herkunft, dann wird euch unter die Arme gegriffen und liebevoll geholfen. Das ist nichts, worum ihr bitten müsstet. Es geschieht einfach aus Freude daran, dass ihr auf dem rechten Weg seid. Handeln müsst ihr jedoch selbst. Ihr müsst alleine die dunklen Täler bewältigen, durch die das Leben euch führt. Dann lasst euch nicht von der Dunkelheit ummanteln – gebt euch weder Trauer noch Verbitterung hin. Akzeptiert sie, aber behaltet den Wunsch nach der Nähe zu eurer Quelle bei. Das ist Stärke. Das Vertrauen, jedes Tal durchwandern zu können, ohne darin verweilen zu müssen. Diese Täler stärken euch, wenn ihr sie bewältigt und dennoch die liebevollen Hände spüren könnt, die euch gereicht werden.
Trauer und Angst bedeuten Einsamkeit. Es sind Emotionen, die euch trennen, euch isolieren. Die gemeinsame Trauer mag Erleichterung bringen, weil ihr euch verstanden und angenommen fühlt. Aber dennoch bedeutet Trauer, getrennt zu sein, einen Verlust zu erleben. Und das ist eine Einladung für weitere Emotionen, die euch von dem ersehnten Licht trennen. Nicht nur, weil die Trauer ein Zeichen für Anhaftung ist, sondern weil sie zu Wut über das Geschehene und Angst, das es wieder geschehen könnte, führt. Starke Emotionen, die euch überwältigen können. Sucht lieber früh nach dem Heil eures Seelen-Ichs. Spürt, dass ein Teil von euch keine Verletzung und kein Leid ertragen muss und dass dies in Ordnung ist.
Bedenkt, die genannten Emotionen sind negativ, weil sie euren Fokus rauben: den liebevollen Fokus auf eure Quelle.

Das wird für manchen unmenschlich und evt. auch unangemessen klingen.

Unangemessen ist es, keine Liebe und keine Freude mehr zuzulassen, weil es vielleicht nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht oder andere Menschen diese Gefühle nicht empfinden können. Ihr wurdet so erschaffen. Ihr wurdet in einem Strom aus Liebe, Glück und Kraft kreiert. Das Mensch-Sein hat euch das Leid, die Trennung, die Trauer, die Angst, die Verzweiflung, den Zorn und all die anderen negativen Emotionen gelehrt. Ihr habt eine Tugend aus ihnen gemacht, sie zum Teil romantisiert und auch idealisiert und das Positive, wie die Liebe, das Gefühl tiefer Demut und Hingabe an das Göttliche als lebensfern bewertet. Aber diese Gefühle sind der Anker, der euch zu eurem göttlichen Erbe führt. Sie sind der Klang, welcher in eurem Seelen-Ich widerhallt.
Gebt nicht auf, diese Emotionen zu trainieren. Eure Intuition kann euch dann Einsichten und Einblicke in größere Zusammenhänge liefern und euch auf dem Weg behilflich sein.

Intuitive Sitzung vom 07.04.2012 - Thema Ostern

Was ist die geistige Essenz von Ostern?

Ostern ist ein Wirbel, es ist stürmisch und in Bewegung. Es ist eine Zeit der Veränderung, eine Gelegenheit seine Ziele und Wünsche zu überdenken. Es ist eine spirituelle Zeit der Auflösung und der darauffolgenden Neuentstehung.

Wo ist das christliche Element?

Das Christusbewusstsein lädt zur Neuorientierung ein. Es ist eine christliche Gnade, diese Zeit bewusst nutzen zu dürfen. Der Mensch wird darin unterstützt, seinen Weg zu Gott neu zu überdenken und wird aufgefordert, Christus zu folgen.

Wie sollten wir das Osterfest begehen?

Es ist Zeit die Altlasten abzuwerfen. Es ist eine Zeit der Katharsis, auf die man sich in der stillen Meditation einlassen kann. Die Bitte um Führung und Erlösung wird jetzt besonders erhört und beantwortet. Aber es ist zu bedenken, dass es um eine spirituelle Führung geht, nicht um banale Alltagsdinge. Es geht um den Weg zu Gott.

Intuitive Sitzung vom 24.03.2012 - Thema Mut und Stille Liebe

An die getriebenen Leser, die das Leben wie ein Blatt im Wind immer weiter weht. Seid ihr wurzellos und ohne scheinbaren Halt, willenlos durch die Launen des Lebens von Ort zu Ort und Glaube zu Glaube getragen und dabei von den Menschen getrennt? Schwach und ziellos, entkräftet und jenseits der Verzweiflung? Zu enttäuscht, um euch zu klammern, aber dennoch den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit verspürend? Macht die Ziellosigkeit zu eurer Stärke und die Wanderschaft zu eurer Tugend. Akzeptiert den Schwebezustand – er ist ein ungeliebtes Geschenk, welches so viel Reichtum in sich birgt. Findet die Liebe zu euch in der Akzeptanz wieder. Pflegt dabei das „nicht mehr Wollen“. Vertraut dem Leben, dass es euch an einen Ort weht, der euch entspricht, an dem ihr wieder aufblühen könnt. Aber sucht nicht danach. Das Leben wandelt sich aus eurem Innern und nicht aufgrund eurer ringenden Hände. Begrüßt die Gnade in den kleinen Dingen und pflegt eure Gefühle. Sucht euch Rat aber keinen Halt. Wandelt das durch Leid gewachsene Haltlose in Freiheit. Dies geschieht durch Liebe – die Stille Liebe, welche die Passivität und meisterhafte Ruhe bedeutet.

Intuitive Sitzung vom 10.03.2012  -Thema Wesen der Erleuchtung

Was ist Erleuchtung?

Ein Stadium der Reinheit. Es ist etwas, dass sich ergießt, sehr plötzlich und meist sehr unerwartet. Es öffnet sich eine Schleuse und plötzlich entfaltet sich ein Strom, den ihr nicht mehr aufhalten könnt. Ihr könnt das nicht erzwingen – es passiert einfach.
Jede Zelle wird von dem Lichtstrom erfüllt. Es ist eine körperliche und emotionale Verschmelzung mit dem Seelen-Ich, die dabei geschieht. Ihr werdet dadurch anders funktionieren – auch körperlich anders funktionieren. Eure Wahrnehmung intensiviert sich und verändert sich. Eure Sinneseindrücke werden intensiviert. Ihr werdet wissen, ohne zu denken. Ihr kommt in einen Zustand des Seins. Ohne Fragen, ohne eure Handlungen zu hinterfragen.

Wann und warum passiert es?

Wir haben über Karma gesprochen. Das spielt dabei keine Rolle.

Aber Du sagtest es gäbe einen Moment der Befreiung, wenn wir alle Erfahrungen gemacht haben, oder?

Ihr habt weiterhin euer Karma, auch wenn ihr in den beschriebenen Zustand der Erleuchtung kommt. Es betrifft euch aber nicht mehr persönlich, da ihr in einen Zustand der Unpersönlichkeit bzw. Transpersönlichkeit gelangt. Der Moment der Befreiung kann entstehen, wenn keine Erfahrungen mehr gemacht werden wollen. Wenn ich sage, es öffnet sich eine Schleuse, dann ist dieses Bild bewusst gewählt. Sie kann sich nur öffnen, wenn von eurer Seite kein Druck mehr entsteht , welche diese Schleuse geschlossen hält. Wenn ihr nichts mehr wollt – nichts sein wollt, nichts erreichen wollt, nichts haben wollt.

Ist das immer so?

Das ist die Bereitschaft, welche ihr braucht. Wollt ihr unbedingt durch Bemühungen diese Befreiung erlangen, stellt ihr euch selbst ein Bein. Ich betone immer die Leichtigkeit und die Passivität. Erleuchtung ist etwas, das passiert, wenn man es passieren lassen kann.
Es wird oft gesagt, euer Ego hindere euch an der Erleuchtung. Das ist richtig.

Was hilft uns denn bei der Erleuchtung? Der Weg, den Du beschreibst?

Nein, es ist das, was ihr daraus macht. Ihr könnt die Übungen, die ich euch zeige auf verschiedene Weisen leben. Setzt diese Reise, die wir in den Büchern beschreiben ohne ein Ziel fort. Macht die Übungen, weil ihr sie macht. Setzt keine Ambitionen dahinter. Dann macht ihr euch lediglich mit einer Realität vertrauter, die eure Heimat sein wird und ihr bereichert euch um eine Erfahrung.
Ihr solltet nichts wollen und nichts denken. Jeder Druck verhindert ein Öffnen der Schleuse.
Es ist auch kein endgültiges Ziel. Erleuchtung ist ein Neuanfang, aber auch wiederum eine Reise. Es ist eine drastische Transformation, die dabei mit euch geschieht. Es kann sehr unangenehm sein und beendet das Leben oder die Existenz, wie ihr sie kennt. Genießt, was ist. denn es kommt danach nicht wieder.  Deshalb sagen euch viele Lehren, ihr sollt das Leben umarmen, es mögen und es so nehmen wie es ist. Erleuchtung ist nichts, dem ihr nachlaufen müsstet, weil danach alles besser ist bzw. ihr aller Sorgen entledigt seid. Dafür braucht ihr keine Erleuchtung. Dafür genügen die Übungen, mit denen ihr euch klärt und die euch dabei helfen, euch und eure Umwelt zu formen.
Es ist so. Jetzt habt ihr noch die Wahl. Ihr könnt als Mensch leben und erleben oder ihr könnt euch mit eurem Seelen-Ich oder dem Göttlichen verbinden. Ihr könnt entscheiden. Danach gibt es nur noch das Sein. Das ist ein sehr schöner Zustand, keine Frage. Aber er ist dadurch nicht wertvoller als eure jetzige Existenz.

Intuitive Sitzung vom 18.02.2012 - Thema Intuition und Lebensgestaltung

Das Leben ist ein weites Feld der Möglichkeiten. Entscheidungen, Konflikte, offene und verschlossene Türen – ein unüberschaubares Feld, dessen Horizont nur erahnt werden kann. Was macht ihr aus eurem Leben? Was könnt ihr machen? Was lässt das Schicksal zu? Ihr alle habt Ziele und Träume, auch wenn diese manchmal in Vergessenheit geraten. Lebt ihr eure Träume, dann seid ihr deutlich zufriedender. Es geht im Leben also nicht zuletzt um das Erkennen der eigenen Bestimmung - so eigenwillig diese auch manchmal sein mag. Aber gefangen in der persönlichen Prägung, geformt durch Gesellschaft und Erziehung, fällt es schwer, mutig den Weg zu gehen, in welchem ihr eure Bestimmung erkennt. Wer lebt schon gerne im freien Fall? Ist der Kühlschrank leer und sind die Mietzahlungen im Rückstand kann die Suche nach der Erfüllung der Träume mit einem leeren Magen recht schwierig werden. So ist es vornehmlich das Suchen nach Sicherheit – für euch und eure Familien – das den Alltag bestimmt. Viele unter euch versuchen deshalb den Spagat zwischen Selbstverwirklichung und dem Errichten eines soliden Fundaments für das materielle Dasein. Für die Suchenden, die sich nicht mit Konventionen zufrieden geben wollen oder können, ergeben sich dadurch mannigfaltige Schwierigkeiten. Die Intuition kann auf diesem Weg ein Lotse sein. Wo der Verstand bei der Lösungssuche versagt und lediglich die Ängste des Scheiterns nährt, kann die Intuition einen eleganten Weg eröffnen. Elegant im Sinne von klugen Kurskorrekturen, die euch nicht direkt Schiffbruch erleiden lassen, bei dem Versuch, Träume zu verwirklichen. Die Intuition arbeitet durchaus pragmatisch, sofern sie richtig genutzt wird. Intuitive Informationen und Ahnungen zeigen den nächsten Schritt. Dabei wird der Ist-Zustand berücksichtigt, mit alle was euch als Mensch ausmacht, und ihr könnt abfragen, was der nächste Schritt ist und wie ihr ihn gehen könnt. Ist der Schritt zu groß und zu herausfordernd, dann lasst Zwischenschritte kreieren. Die Intuition ist dabei weniger ein Orakel als vielmehr ein innerer Kompass. Das bedeutet nicht, dass ihr automatisch sicher und bequem reist. Die Intuition zeigt die Barrieren auf und fordert die Auflösung selbiger. Andererseits fallt ihr aber nicht in jedes Loch, das ihr euch selbst gegraben habt. Vielmehr lernt ihr, diese Löcher zu beseitigen und ein solides charakterliches Fundament zu bauen. Die Intuition stellt euch in den Mittelpunkt eures Lebens. Alle was ihr erlebt hat den Ursprung in eurem Sein. Alles, was ihr nicht erreicht, hat deshalb ebenfalls einen guten Grund. Diesen Grund aufzudecken ist ein Ziel der intuitiven Arbeit. Das ist erlösend aber zugleich auch eine anspruchsvolle Aufgabe.

Intuitive Sitzung vom 08.01.2012 - Thema Entwicklung und Umwelt

Die Formung der Realität. Durch die spirituelle Bemühung wandelt ihr euch. Die Freilegung eures Seelen-Ichs, die Bewusstseinsarbeit, die dazu nötig ist und die unbedingte Ausrichtung auf dieses Ziel werden euch innerlich neu formen. Es ist eine zwingende Transformation, die dabei geschieht. Sie ist zwingend für euer Fühlen, Denken und Handeln aber auch für das, was um euch geschehen wird. Eure Wahrnehmung ändert sich – das ist nachvollziehbar. Es ändern sich aber auch Dynamiken, Wechselwirkungen zwischen euch als Person und eurer gesamten Umwelt. Stellt euch vor, ihr hättet ein erweitertes Ich, dass alles, was euch umgibt, einschließt. Dieses erweiterte Ich, die Art, wie es sich darstellt, ob es schön oder grausam ist, wird bestimmt durch einen kleinen leuchtenden Kern, der wie ein Projektor Bilder seines Selbst kreiert. Diese Bilder sind das erweiterte Ich. Das erweiterte Ich wird von euren Empfindungen kreiert. Diese Empfindungen lenken den Fokus und das Bild.

Intuitive Sitzung vom 14.12.2011 - Thema Weg und Seelen-Ich

Es ist eine Spirale der Entwicklung, die ihr auf diesem Weg beschreibt – es ist kein gerader Weg, keine direkte Reise mit einer vorgegebenen Route. Es ist eine Reise der individuellen Entwicklung. Mancher Entwicklungsschritt wird sich vielleicht wie ein Rückschritt anfühlen. Ihr werdet vielleicht den Eindruck gewinnen, keine Fortschritte und evt. sogar Rückschritte zu machen. Vertraut auf den Weg und die Art, wie er sich euch offenbart. Bedenkt, dass es ein kreativer Weg ist. Die Impulse für diese Kreativität erhaltet ihr aus eurem Seelen-Ich. Verwechselt diese Impulse nicht mit Phantasie oder Einbildung. Das ist ein Abgrenzung, die ihr lernen und verstehen müsst. Wir haben uns bereits mit intuitiven Impulsen gedanklicher und emotionalen Art beschäftigt. Sie werden von einem Gefühl der tiefen Verbundenheit mit dem Seelen-Ich getragen. Die Stille Liebe war dafür euer Indikator. Es ist ein zartes Band, dass euch mit eurem Seelen-Ich verbindet. Behandelt dieses Band auch entsprechend mit aller Zartheit. Das zarte Gefühl der Stillen Liebe ist der Träger der Intuition, die Verbindung zum Seelen-Ich, nicht euer Wille und nicht eure konzentrierte Vorstellungskraft. Euch wird sich auf diesem Weg manches eröffnen, was ihr in keinem Buch finden werdet. Euer Zugang zur Stillen Liebe und damit auch euer Zugang zur Intuition kann sich wandeln. Plötzlich benötigt ihr die Vorstellung der gleißenden Kugel nicht mehr, sondern entwickelt ein tiefes Empfinden für die Verbindung zum Seelen-Ich – ein individuelles Empfinden, vielleicht verbunden mit einem Bild, das sich euch offenbart. Es gibt viele Möglichkeiten des Wandels. Ihr solltet diesen Wandel jedoch niemals forcieren. Er wird sich von alleine einstellen. Und es kann eine Weile dauern, bis ihr ihn versteht und erfassen könnt.

Intuitive Sitzung vom 6.12.2011 - Thema Den Wert des Menschen erkennen

Der Wert eines Menschen – die intuitive Wahrheit. Der Mensch ist gleichermaßen ein soziales Geschöpf und ein göttliches Wesen. Sein Wert im kosmischen Spiel ist unermesslich, da jeder Mensch eine Dimension Gottes ausleuchtet. Gleich einem Lichtstrahl, der ins Dunkel fällt, erweitert ihr das göttliche Sichtfeld. Menschliche Erfahrungen, wie auch immer sie geartet sind, bereichern den göttlichen Erfahrungsraum. Der Mensch ist entsprechend wichtig und erfüllt eine Aufgabe, die ihm kaum bewusst ist. Eure Bewertung des menschlichen Lebens beruht auf anderen Maßstäben. Bildung, Beruf, materieller Wohlstand, Ausstrahlung, Charme und Schönheit sind einige der Messlatten, die ihr an euch und eure Mitmenschen legt. Ihr nehmt euch selbst nicht als das wahr, was ihr im Kern seid. Der ärmste und dümmste Mensch bereichert dabei das Universum genauso, wie der weiseste und anerkannteste Menschenführer.
Ihr solltet lernen, euch selbst in einem anderen Licht zu betrachten und euch die Wertigkeit eures Lebens bewusst zu machen. Erst, wenn ihr euren eigenen Wert verinnerlicht habt und auch empfindet könnt ihr anderen dabei helfen, ihren Wert ebenfalls zu erkennen.

Wie soll das jemand erreichen, der sich selbst isoliert hat und weder Arbeit, noch Geld und damit keine Anerkennung genießt? Der Mensch ist ein soziales Wesen – das sollte nicht verkannt werden.

Diese Maßstäbe nutzt ihr – das weiß ich. Es ist Zeit für neue Maßstäbe, für ein neues Empfinden für eure Existenz. Es ist die Arbeit, die wir in unseren Büchern beschreiben und es sind die Übungen, die wir anbieten, um dieses Empfinden zu gewinnen. Kreiert eure Welt von innen heraus. Erschafft euch und damit eure Umwelt neu, indem ihr die Geschenke annehmt, die euch sowieso gehören. Erkennt den Teil in euch, der erkannt und erfahren werden möchte und der zugleich näher an dem göttlichen Ursprung ist.  Das ist keine Aufgabe, die an einem Tag erledigt wird. Es ist ein neues Haus, dass ihr baut: Stein für Stein, jeden Tag. Ihr arbeitet mit euren Emotionen und füttert sie mit seelischen Impulsen, welche euch neu formen werden. Ihr erkennt damit eure Aufgabe und euren Wert.

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